Dr. phil. Angelika-Benedicta Hirsch
HintergrundThemen wie Übergangsrituale,
Märchen, Symbole und frühe Religionsgeschichte
können Reaktionen auslösen wie: Um Probleme zu lösen ist es oft hilfreich, einen gewissen Abstand zu ihnen einzunehmen und nach neuen, unüblichen Wegen zu suchen. Geisteswissenschaften und Geschichtsforschung können diesen Abstand bieten. Sie müssen durchaus keine strohernen Disziplinen sein, die mit dem heutigen Leben und dessen Erfordernissen nichts zu tun haben. Im Gegenteil, in ihnen sind jede Menge an geronnenem Menschheitswissen und Lebenserfahrung enthalten, die relativ zeitlos sind. Der Brückenschlag von der Vergangenheit in die Gegenwart, von der Wissenschaft in die Lebenspraxis ist ein Anliegen meiner Arbeit. Nicht Wissen um des Wissens willen ist das Ziel, sondern Wissen, das Leben verändert, bereichert, das erfahrbar ist, das Konsequenzen im Denken, Fühlen und Handeln hat. Deshalb arbeite ich nicht nur mit analytischen Methoden oder einer reinen Wissensvermittlung, sondern auch mit kreativ-gestaltenden Methoden, mit der Bewegung und der Selbstreflexion.
Die Beschäftigung mit der
(Religions)Geschichte oder mit Geschichten (Märchen!)
kann und soll konfrontieren, zum Vergleichen herausfordern.
Auf dem Prüfstand stehen immer wieder das eigene Weltbild
und auch das Selbstbild.
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